Der Ashley-Madison-Hack und die Schlüsse daraus

Rosemarie DeWitt plays Helen Truby in MEN, WOMEN & CHILDREN, from Paramount Pictures and Chocolate Milk Pictures. PBD-02442R
Screenshot: #Zeitgeist, Rosemarie DeWitt spielt Helen Truby

Im Film #Zeitgeist, den wir im Moment gerade diskutieren, benutzt Helen Truby (Rosemarie DeWitt) das Portal Ashley Madison, auf dem die Vermittlung von außerehelichen Affären möglich ist.

Diese Woche wurde die Datenbank des Portals gehackt. Namen, E-Mail-Adressen, Zahlungsinformationen und andere Daten wurden öffentlich zugänglich gemacht. Ein Teil davon dürften Fake-Daten sein, vieles ist aber echt. Dabei zeigte sich, dass das Unternehmen vor allem seine Kunden systematisch belogen hatte:

Die Hacker stellten fest, dass die Firma mit Statements wie «Frauen und Männer sind fast 1:1 un­terwegs» systematisch gelogen hatte. Ihre Kunden waren zu 90 bis 95 Prozent ein Männerclub, die weiblichen Profile wurden industrie­mässig gefälscht. Und das Versprechen, dass jeder Kunde für 20 Dollar alle elektronischen Spuren löschen könne, war ebenfalls Unfug. Ashley Madison kassierte, aber vergass niemand.

Das Portal wirbt mit seiner Sicherheit.
Das Portal wirbt mit seiner Sicherheit.

The Verge hat aus dem Hack fünf Regeln fürs Leben mit dem Internet abgeleitet:

  1. Geh davon aus, dass alles was du tust oder sagst, öffentlich gemacht wird.
  2. Denke nicht, dass Sicherheitseinstellungen oder Passwörter an 1. etwas ändern: Sie sind temporäre Illusionen, nicht mehr.
  3. Daten und ihr Kontext werden immer vermischt: Was für Informationen du hinterlässt, wird immer verbunden mit Personen, Orten, Zeiten und Zwecken. Im Fall von Ashley Madison ist das besonders deutlich erkennbar.
  4. Denk daran: Auch alle deine Kreditkartentransaktionen sind in einer durchsuchbaren Datenbank gespeichert, auf die früher oder später alle zugreifen können.
  5. Daten verschwinden nicht, wenn du sie löschst.

76 Kommentare


  1. Fabian Sigrist

    Heute war in der AZ nochmals ein Artikel drin, dort stand, dass einige der „echten“ Frauen auch nicht echt waren. Viele Chatnachrichten wurden von Bots verschickt…


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